Klartext
Was kostet eine Website wirklich?
6 Minuten LesezeitAngebot & AblaufEntscheidungshilfe
Warum Sie auf diese Frage selten eine klare Antwort bekommen
Es gibt wenige Fragen, auf die im Netz so viel geantwortet und so wenig gesagt wird. Wer wissen will, was eine Website kostet, findet Tabellen, Rechner und Vergleichsportale — und steht danach ratloser da als vorher.
Der Grund ist einfach: Diese Tabellen stellen Dinge nebeneinander, die nichts miteinander zu tun haben. In derselben Zeile steht die vierseitige Visitenkarte neben dem Auftritt eines Betriebs mit drei Standorten, Stellenanzeigen und Terminbuchung. Beides heißt „Website“. Sonst haben die beiden nichts gemeinsam.
Sie würden ja auch niemanden ernst nehmen, der Ihnen am Telefon sagt, was ein Fahrzeug kostet, ohne zu wissen, ob Sie einen Kleinwagen für die Stadt oder einen Transporter mit Aufbau für die Baustelle brauchen. Bei Websites ist es genauso — nur dass man den Unterschied von außen nicht sieht.
Dann gibt es die zweite Sorte Antwort: die Zahl, die sofort kommt. Wer Ihnen einen Preis nennt, bevor er Ihren Betrieb kennt, tut eines von beiden. Er rät — oder er hat den Nachschlag bereits eingeplant. Beides merken Sie erst, wenn das Projekt läuft und Posten auftauchen, von denen im Gespräch nie die Rede war.
Deshalb steht hier zuerst, was den Aufwand tatsächlich bestimmt. Danach können Sie jedes Angebot lesen: unseres und jedes andere.
Vier Dinge bestimmen, was eine Website kostet
Wenn wir ein Angebot rechnen, schauen wir auf vier Dinge. Sie können sie durchgehen, bevor Sie mit irgendjemandem sprechen — und werden merken, dass Sie die meisten Antworten längst haben.
1. Der Umfang — was die Seite können muss
Eine Seite, die zeigt, wer Sie sind und wie man Sie erreicht, ist schnell gebaut. Sobald Ihre Website arbeiten soll, wird es mehr: Leistungsseiten, von denen jede eine eigene Suchanfrage bedient. Ein Formular, das die richtigen Fragen stellt, damit Sie nicht dreimal zurückrufen müssen. Eine Stellenanzeige, die Bewerber überzeugt. Eine Speisekarte, die sich ändern lässt, ohne dass jemand anrufen muss. Jede dieser Funktionen ist eigene Arbeit — und macht den Unterschied zwischen einer Seite, die es gibt, und einer Seite, die etwas tut.
2. Die Inhalte — Texte und Bilder
Der Punkt, der Angebote am weitesten auseinandertreibt, steht in den meisten gar nicht drin: Wer schreibt die Texte? Wer sortiert die Fotos? Wer formuliert Ihre Leistungen so, dass ein Kunde sie versteht und Google sie einordnen kann? Liegt diese Arbeit beim Auftraggeber, wirkt das Angebot schlanker. Die Arbeit ist damit nicht weg — sie liegt dann abends bei Ihnen auf dem Küchentisch. In einem belastbaren Angebot steht schwarz auf weiß, wer was liefert. Genau das macht es vergleichbar.
3. Die Technik — das Fundament unter der Oberfläche
Zwei Websites können identisch aussehen und trotzdem grundverschieden sein. Die eine öffnet sich auch mit schwachem Empfang am Ortsrand, die andere lässt den Besucher warten, bis er weiterzieht. Die eine ist so gebaut, dass Google versteht, wofür Sie zuständig sind und wo Sie sitzen — bei der anderen steht das Wichtigste in einer Grafik, die keine Suchmaschine lesen kann. Dazu kommen die Pflichtthemen: Datenschutz, Bedienbarkeit, Sicherheit, saubere Updates. Man sieht davon nichts. Man merkt es nur, wenn es fehlt.
4. Die Betreuung — was nach dem Launch passiert
Eine Website ist kein Denkmal, das man einweiht und stehen lässt. Software wird aktualisiert, Inhalte veralten, Wettbewerber holen auf. Die Frage ist deshalb nicht nur, was der Bau kostet, sondern wer danach zuständig ist. Wenn ein Angebot dazu schweigt, lautet die Antwort in aller Regel: niemand.
Selbst bauen, günstig einkaufen, bauen lassen
Für einen Betrieb, der eine neue Website braucht, gibt es im Kern drei Wege. Alle drei sind legitim. Sie unterscheiden sich weniger im Ergebnis als in der Frage, wo die Arbeit anfällt — und wessen Zeit sie kostet.
Der Baukasten — Sie bauen selbst
Sie mieten ein Werkzeug, suchen eine Vorlage und legen los. Die Werkzeuge sind gut geworden, und für den Anfang kann das Ergebnis reichen. Was Sie bekommen: eine Seite, die aussieht wie viele andere mit derselben Vorlage. Was nicht auf der Rechnung steht: Ihre Abende. Vorlage aussuchen, Texte tippen, Bilder zuschneiden, das Formular zum Laufen bringen, feststellen, dass auf dem Handy alles verrutscht. Für einen Betrieb mit vollem Auftragsbuch ist das der teuerste Weg, den es gibt — bezahlt wird er in der Zeit, in der Sie nicht Ihren Betrieb führen.
Trotzdem: Wenn Sie gerade erst anfangen, wenn die Seite nur eine digitale Visitenkarte sein soll und Sie an so etwas sogar Freude haben — dann bauen Sie sie selbst. Das ist keine falsche Entscheidung, und wir sagen Ihnen das im Gespräch auch so.
Der günstige Freelancer
Ein einzelner Umsetzer, oft nebenberuflich, oft schnell. Was Sie bekommen: jemanden, der genau das baut, was Sie beschreiben. Was Sie nicht bekommen: jemanden, der Ihnen widerspricht. Strategie, Texte, Auffindbarkeit und Betreuung sind meist nicht Teil der Abmachung — sie fallen auf, wenn die Seite online ist und trotzdem niemand anruft. Und wenn der Umsetzer in einem halben Jahr eine feste Stelle annimmt, liegt Ihre Website auf Zugängen, die niemand mehr kennt. Fragen Sie deshalb immer: Wem gehören Domain, Konten und Daten? Die Antwort muss lauten: Ihnen.
Das Studio
Hier kaufen Sie keine Stunden, sondern ein Ergebnis. Was Sie bekommen: jemanden, der zuhört, dort widerspricht, wo es nötig ist, und die Verantwortung für das Ganze übernimmt — Aufbau, Texte, Technik, Auffindbarkeit, Betreuung. Was es Sie an Zeit kostet: ein Gespräch, eine Rückmeldung zum Entwurf, eine Freigabe. In Summe wenige Stunden über das ganze Projekt. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen den Wegen. Nicht die Rechnung — der Kalender.
Die Kosten, die in keinem Angebot stehen
Der Preis, über den alle reden, ist der, der im Angebot steht. Der Preis, der Betriebe wirklich trifft, steht woanders — und wird in Zeit, Nerven und ausgebliebenen Anfragen bezahlt.
Ihre eigene Zeit
Die teuerste Arbeitsstunde im Betrieb ist Ihre. Jeder Abend, an dem Sie Vorlagen vergleichen und Bilder zuschneiden, ist ein Abend, an dem niemand Angebote schreibt, Termine plant oder Mitarbeiter führt.
Die Anfragen, die nie ankommen
Wer Sie nicht findet, fragt nicht an — und meldet sich auch nicht, um Ihnen das mitzuteilen. Dieser Posten steht in keiner Buchhaltung. Vorhanden ist er trotzdem, Monat für Monat.
Die endlose Nachbesserung
Was günstig beginnt, endet oft in Runden: nachbessern, umbauen, hinterhertelefonieren. Irgendwann kostet das Verwalten mehr Nerven, als ein sauberer Neubau gekostet hätte.
Billig wird zweimal bezahlt
Das Muster kennt jeder, der es einmal erlebt hat: erst schnell und günstig gebaut, eine Weile geärgert, dann noch einmal richtig gebaut. Bezahlt werden am Ende beide Websites — und dazwischen liegt die Zeit, in der Sie niemand gefunden hat.
Die teuerste Website ist die, die keine Anfragen bringt.
Was eine Website leisten muss, damit sie sich rechnet
Die Frage nach dem Preis ist die zweite Frage. Die erste lautet: Was muss die Seite können, damit sie ihr Geld zurückholt? Sechs Dinge — und keines davon hat mit Geschmack zu tun.
- Gefunden werdenWenn jemand Ihre Leistung zusammen mit Ihrer Stadt eintippt, muss Ihr Betrieb dort auftauchen. Alles andere ist eine Broschüre mit Internetanschluss.
- In wenigen Sekunden verstanden werdenWas Sie tun, für wen, in welchem Umkreis. Wer das nicht sofort erkennt, klickt zurück auf die Ergebnisliste — und ist weg.
- Auf dem Handy schnell seinIhre Kunden schauen abends auf dem Sofa, nicht am Schreibtisch. Was dort lange lädt, wird nicht gelesen.
- Vertrauen belegenEchte Bilder aus Ihrem Betrieb, ein klarer Ansprechpartner, konkrete Leistungen statt Adjektive. Vertrauen entsteht durch Belege.
- Den Kontakt leicht machenAnrufen, schreiben, anfragen — in zwei Klicks, von jeder Seite aus. Jeder zusätzliche Schritt kostet Sie Anfragen.
- Messbar seinSie müssen sehen können, wie viele Menschen kommen und wie viele davon anfragen. Ohne Zahlen bleibt jede Diskussion über den Preis eine Geschmacksfrage.
Eine Website, die diese sechs Punkte erfüllt, ist eine Anschaffung, die arbeitet: Sie steht nachts um halb elf für Sie im Netz, wenn jemand in Köln nach Ihrer Leistung sucht, und liefert Ihnen die Anfrage am nächsten Morgen ins Postfach. Eine Website, die sie nicht erfüllt, war zu teuer — unabhängig davon, was auf der Rechnung stand.
Wie Sie bei uns zu Ihrem Preis kommen
Wir haben keine Preisliste, und das ist eine bewusste Entscheidung. Eine Liste müsste so tun, als wäre Ihr Betrieb ein Modell aus einem Katalog. Ist er nicht. Stattdessen gibt es einen kurzen, klaren Weg.
- Fünfzehn Minuten GesprächKostenlos und unverbindlich. Sie erzählen von Ihrem Betrieb, Ihren Kunden und dem, was kommen soll. Wir hören zu und fragen nach. Für den Anfang braucht es nicht mehr.
- Ein Angebot mit FestpreisDanach bekommen Sie etwas Schriftliches: ein Umfang, ein Termin, ein Preis. Sie erfahren ihn, bevor Sie irgendetwas unterschreiben — und er ändert sich nicht.
- Keine Überraschungen danachWas im Angebot steht, wird gebaut. Wir bessern nach, bis es sitzt. Und auf Ihre Nachrichten antworten wir innerhalb von 24 Stunden — vor dem Launch wie danach.
Warum das für Sie besser ist als jede Liste
Ein Festpreis zwingt uns, vorher genau hinzusehen: Was braucht Ihr Betrieb wirklich, und was ist Beiwerk? Dieses Nachdenken sparen Preislisten sich — bezahlt wird es später trotzdem, meist doppelt. Bei uns gilt die Festpreis-Garantie — der Preis aus dem Angebot ist der Preis. Dazu die Nachbesserungs-Zusage, bis es sitzt und Antwort innerhalb von 24 Stunden.
Sie sind noch unsicher, ob Sie überhaupt jemanden brauchen? Die drei Wege haben wir in einem eigenen Beitrag ausführlich gegenübergestellt: Website selbst bauen oder bauen lassen?
Und wenn Sie bereits eine Website haben und nur wissen wollen, woran es hakt: Wir sehen sie uns kostenlos an. Sie bekommen drei konkrete Punkte — ob Sie danach mit uns bauen oder nicht. Zum kostenlosen Website-Check.